| Ein Denkmal für Elstner – kein Fall für den Stadtrat? |
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| Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 02:30 Uhr |
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BIA beantragt Erinnerungsstätte für Reinhold Elstner / Ausflüchte im Rathaus Ein Denkmal für den damals 75jährigen Reinhold Elstner, der sich am 25. April 1995 auf den Treppen der Münchner Feldherrnhalle mit Benzin übergoß und anzündete, ist – anders als vergleichbare offizielle Gedenkstätten für den Bürgerbräu-Bombenleger Georg Elser und den kommunistischen Räte-Ministerpräsidenten Kurt Eisner – offenbar keine Angelegenheit, mit der sich der gewählte Münchner Stadtrat befassen soll. Ein Antrag, in dem BIA-Stadtrat Karl Richter zum 15. Jahrestag der Selbstverbrennung Elstners die Errichtung einer Erinnerungsstätte „in räumlicher Nähe zur Feldherrnhalle“ forderte, wurde heute von der Rathausverwaltung mit dem Bescheid abgelehnt, daß „personenbezogene Anträge aus den Reihen des Stadtrats nicht öffentlich beantragt“ und nur „intern“ vom Ältestenrat des Rathauses behandelt werden werden könnten – der Antrag zur Errichtung eines Elstner-Gedenkortes sei deshalb direkt an den Münchner Oberbürgermeister zu richten. BIA-Stadtrat Richter hat sein Antragsbegehren daraufhin umgehend an den Münchner OB umadressiert, fragt sich allerdings, warum die strikte Umgehung des Stadtrats-Procederes nicht auch bei den vergleichbaren Gedenkstättenprojekten für Bombenleger Georg Elser und den Räte-Ministerpräsidenten Kurt Eisner eingehalten wurde – in beiden Fällen liegen offizielle Sitzungsvorlagen für den Stadtrat vor. Richter erklärte dazu: „Der Fall ist ganz klar: das Andenken an Reinhold Elstner, der seinem Leben aus Verzweiflung über die Dauer-Diffamierung des deutschen Volkes durch Medien und Politiker ein Ende machte, ist den etablierten Münchner Stadtoberen ein Dorn im Auge. Der ehemalige Frontsoldat und Heimatvertriebene Reinhold Elstner war ein charakterstarker Münchner Bürger und ein bekennender deutscher Patriot – daß er ein ehrendes Angedenken verdient hat, wird für künftige anständige Generationen von Münchner Stadtpolitikern selbstverständlich sein. Von den rot-grün-schwullesbischen Minusseelen im Rathaus der bayerischen Landeshauptstadt wird dann allerdings längst keine Rede mehr sein.“ |



